Warum Zellgruppen?

Viele Christen wurden in ihren Gemeinden nie in Jüngerschaft hineingeführt. Zellgruppen führen heraus aus dem Stillstand heutiger Gemeinden und ermöglichen ein praktisches Erleben Gottes mitten im Alltag der Menschen: in ihrem Zuhause. Erfahre, was Zellgruppen so besonders macht.

Menschen zeigen sich verletztlich in der Zellgruppe
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In unserer Gesellschaft herrscht ein Gefühl der Zerbrechlichkeit und Krise

Unsere Kultur wird immer polarisierter und unsere gemeinsamen Werte werden in Frage gestellt. Das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland stagniert und Menschen merken, dass Geld ihnen nicht die erhoffte Sicherheit gibt. Wir werden immer vernetzter und doch sind wir so einsam wie noch nie.

Unsere Gesellschaft ist voller Angst und Hoffnungslosigkeit. Gott ist für viele völlig irrelevant, der Osten Deutschlands die atheistischste Region der Erde. Trotz dessen suchen die Menschen nach Sicherheit, Gemeinschaft und Hoffnung.

Unsere Gesellschaft ist voller Hoffnungslosigkeit und Angst

Auch wir Christen sind dieser Entwicklung gefolgt

Gott spielt in unserem Alltag kaum mehr eine Rolle. Wir leben unseren Glauben für uns und warten auf die Ewigkeit. Wir lesen die Wahrheiten der Bibel, nur erleben wir diese nicht in unserem Leben. Eine Predigt konsumieren wir wie ein YouTube-Video von vielen.

Wir als Gemeinde machen weiterhin unsere Programme und laden Menschen ein, doch sie kennen weder Jesus noch unsere Wörter wie "Sünde", "Vergebung" oder "Heiliger Geist". Dadurch erreichen unsere Gemeinden unser Umfeld kaum und sie schrumpfen immer weiter. Jüngerschaft ist schon lange optional und Taufen selten geworden.

Unsere Gemeinden erreichen unser Umfeld kaum und sie schrumpfen immer weiter

Wir sind Christen, ohne Christus ähnlich zu sein.

Wie hat Jesus sich das eigentlich vorgestellt?

Warum kommen wir nicht in den Himmel, sobald wir Kinder Gottes werden?

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"Von allem Anfang an hat er uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan; so hatte er es beschlossen. Und das alles soll zum Ruhm seiner wunderbaren Gnade beitragen, die er uns durch seinen geliebten Sohn erwiesen hat."

Paulus - im Epheserbrief 1, 5-6

Weil wir auf der Erde Gott verherrlichen sollen. Wir haben allen Grund dazu, denn wir sind durch Jesus Christus dazu bestimmt, zu Gottes Familie zu gehören, ein Kind Gottes zu sein.

Warum kommen wir nicht in den Himmel, sobald wir Kinder Gottes werden?

Wie verherrlichen wir Gott?

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"Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet."

Jesus - in Johannes 15, 8

Wir verherrlichen Gott nicht durch unsere großen Gemeindehäuser, unsere tollen Gottesdienste oder unsere guten Taten. Jesus sagt, wir verherrlichen Gott, indem wir seine Jünger werden und viel Frucht bringen:

  • Die Frucht des eigenen, veränderten Charakters (Galater 5,22)
  • Die Frucht der Jüngerschaft: Jünger, die Jünger machen (Matthäus 28,19)
Jesus erklärt, wie sein Vater verherrlicht wird

Echte Jüngerschaft

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"Allerdings genügt es nicht, seine Botschaft nur anzuhören; ihr müsst auch danach handeln. Alles andere ist Selbstbetrug!"

Jakobus - im Jakobusbrief 1, 22

Jakobus spricht davon: Wenn wir seine Worte hören und kennen, aber nicht danach handeln, betrügen wir uns selbst. Wir hören es und sagen "Amen!", aber tun nicht, was er uns aufträgt.

Jesus rief seine Jünger damals nicht zu einem Studium seiner Ansichten, sondern sie waren mit einer klaren Zielsetzung unterwegs: Werden wie Jesus! Sie waren Anwender, Umsetzer - in einer lernenden Haltung mit Jesus zu gehen und sein Vorbild nachzuahmen.

Nicht nur Hörer, sondern auch Täter Jesu Worte

Die Zellgruppe als Ort der Jüngerschaft

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"Jesus entschied sich, seinen Jüngern innerhalb einer Gruppe zu dienen, sie innerhalb einer Gruppe zu formen, und wir müssen heute zu dieser Form der Jüngerschaft zurückkehren."

Joel Comiskey

Wie Jesus wollen wir innerhalb einer Gruppe, der Zellgruppe, echte Jüngerschaft leben. Sie fordert uns heraus, über uns selbst hinauszuschauen und in andere zu investieren.

Jüngerschaft ist kein Zusatzprogramm, sondern der rote Faden, der unser ganzes Leben durchzieht. Das ist es, worum es im christlichen Leben geht und das wollen wir nicht verpassen.

Die Zellgruppe als Ort der Jüngerschaft
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Was macht eine Zellgruppe aus?

Im Zuhause der Menschen

Kirche findet dort statt, wo das Leben geschieht: Im Zuhause der Menschen - mit Freunden, Nachbarn, Bekannten und auch Fremden.

Gemeinschaft beim Essen

Jesus ist uns auch hier ein Vorbild, der mit seinen Jüngern und vielen anderen oft Gemeinschaft beim Essen hatte.

Lesen in der Bibel

Wir schauen uns eine Begebenheit von Jesus an und erarbeiten gemeinsam den Bezug zu unserer Lebensrealität - keine große Bibelarbeit.

Wir zeigen uns verletzlich

Wenn wir unsere Verletzungen, Kämpfe und auch Zweifel mit anderen teilen, schaffen wir einen Raum, dass Gottes Kraft erstrahlen kann.

Ziel: Beziehung zu Jesus

Das Ziel, auch für uns Christen, ist eine persönliche, tiefe Beziehung mit Jesus, nicht nur vom Lesen, sondern auch vom Erleben.

Trainingsgruppe Jüngerschaft

Das Einladen, Mitfühlen, Beten - das abhängig sein von Gott ist es, was deinen Glauben wachsen lässt - das ist "Jüngerschaft by doing".

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Ein neuer Weg mit Zellgruppen

1. Mutige Christen legen los

Mindestens 2 Christen bis maximal 6 Christen finden sich, um eine Zellgruppe zu gründen. Man kann sich auch einen guten Namen überlegen wie z.B. "Offenes Haus", "HopeGroup", "Bibel & Bier", "Lifegroup" etc.

2. Mehrere Monate Gebetszeit

Es werden jetzt nicht wahllos Menschen eingeladen, sondern nur Gott weiß, welche Menschen auf der Suche sind und er im Blick hat. Wir treffen uns jede Woche, nur um intensiv zu beten, dass Gott uns Menschen zeigt, die er schon vorbereitet hat für unsere Zellgruppe.

3. Ein Event als Start

Wir veranstalten eine Feier, z.B. eine Grillfeier, wo wir alle Menschen einladen, die Gott uns in den Gebetszeiten gezeigt hat. Gern auch deren Partner oder Kinder. Hier können sich alle schon einmal ungezwungen kennenlernen und wir erklären dann, was wir vorhaben und laden sie zur Zellgruppe ein.

4. Die Zellgruppe

Die Zellgruppe ist dann ein, am besten wöchentlicher, fester Termin im Kalender, wo man bei leckerem Essen über Gott und die Welt reden kann. Durch das gemeinsame Wachsen im Glauben und der Beziehung zu Jesus, werden wir zutiefst verändert, neue Menschen genauso wie wir Christen. Wir teilen unsere Verletzungen und Kämpfe und schaffen Raum, dass Gottes Kraft erstrahlen kann, so dass aus Wunden Wunder werden.

5. Ein Feuer beginnt zu brennen

Durch das Erleben Gottes und seiner Liebe sind wir zutiefst verändert und können nicht mehr zurück. Was in den Menschen der Zellgruppe brennt, damit entzünden sie jetzt ihr Umfeld. Wir beten für dieses Umfeld, dass Gott auch da Menschen zeigt, die er vorbereitet hat.

6. Zellteilung der Zellgruppe

Ist die Zellgruppe über 12 Personen angewachsen, ist diese zu groß für gute Kommunikation und auch viele Wohnzimmer. Deswegen findet jetzt eine Teilung der Zellgruppe statt - wie bei den biologischen Zellen unseres Körpers (daher auch die Bezeichnung).
Eine neue Zellgruppe ist entstanden - das Wunder der Zellteilung.

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Jesus möchte Jünger, keine Mitglieder

Wir wollen keine neuen Mitglieder für unsere Gemeinde erhalten, wir wollen, dass Menschen Jesus kennenlernen. Der Gottesdienst ist somit nicht mehr der Anfang, da für Außenstehende fremd und unverständlich. Der Anfang ist die Zellgruppe im Zuhause der Menschen. Dort kann Gott praktisch im Alltag erlebt werden und es kann ein natürliches Wachstum in der Jüngerschaft geschehen.

Wenn jemand sein Leben Jesus geben möchte, dann gibt es eine Taufparty mit der Zellgruppe. In einem Glaubensgrundkurs werden dann die biblischen Grundlagen an Begriffen, Konzepten, etc. erlernt.

Am Ende kommt der Gottesdienst, den man nun ganz anders erlebt:
  • man kennt und liebt Jesus
  • man trifft liebgewordene Menschen
  • man kennt die Begriffe und kann der Predigt und den Handlungen folgen

Integration in die Gemeinde

3. Zellgruppen-Konferenz

im deutschsprachigen Raum

23. & 24. Januar 2026 in Marburg

Joel Comiskey

Joel Comiskey

USA
Simon Hoffmann

Simon Hoffmann

Deutschland
Jürgen Justus

Jürgen Justus

Deutschland

Immer mehr Christen und Gemeinden erleben: Missionarische, sich multiplizierende Zellgruppen sind ein Weg, Evangelisation auf natürliche und beziehungsorientierte Weise zu leben, Jüngerschaft zu erfahren und miteinander zu wachsen.

Wir wollen uns neu mit dem Herzschlag Gottes verbinden und hören, wie Evangelisation und Jüngerschaft heute in Deutschland möglich sind.

Die Konferenz: Freitag 17 Uhr bis Samstag 17 Uhr - 24 Stunden, die sich lohnen!

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